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Mit meinem Biss stimmt was nicht

„Beim Zusammenbeißen habe ich das Gefühl, dass meine Zähne nicht zueinander passen.“ – diese Aussage könnte von vielen Patienten stammen. Dass der Biss nicht stimmt, merken wir dann, wenn die Zähne von Ober- und Unterkiefer nicht miteinander harmonieren. Irgendwas stört!

Die Problematik

Die Kaumuskulatur versucht diese Disharmonie auszugleichen und benötigt dafür einen erhöhten Krafteinsatz. Hierdurch werden u. a. biochemische Vorgänge innerhalb der Muskelfasern ausgelöst. Dies führt zu Verspannungen in der Hals- sowie Nackenmuskulatur und zu einer Belastung der Kiefergelenke. Da viele Patienten die Symptome (s. unten) nicht unmittelbar mit der Bisslage in den Zusammenhang bringen, verstärkt sich die Situation. Eine schleichende Gefahr, denn jetzt tritt eine Kettenreaktion mit dem gesamten Körper in Gang. Das komplexe Krankheitsbild wird in der Fachsprache Craniomandibuläre Dysfunktion (kurz CMD) genannt.

Direkte Symptome

Ursache & Wirkung innerhalb des Kausystems: Knacken der Kiefergelenke, Schmerzen der Kiefergelenke, Verspannungen der Kaumuskulatur, Fehlbelastungen der Zähne, Zahnlockerungen, Zahnfleischentzündung etc.

Indirekte Symptome

Ursache im Kausystem & Wirkung außerhalb des Kausystems: Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Blockade der Halswirbel, Beckenschiefstand, Schwindel, Schnarchen, Ohrenschmerzen, Hüftschmerzen, Knie- und Fußfehlstellungen etc.

Warum gerade ich?

Die Auslöser für eine CMD sind vielschichtig. Als eine der häufigsten Ursachen gelten Behandlungen an den Zähnen (z. B. Füllungen, Zahnersatz, Kieferorthopädie). Durch falsche Zahnkontakte kommt es zu einer veränderten physiologischen Bisslage. Die Komplexität der Kiefergelenke im Zusammenspiel mit der Kaumuskulatur und deren Faserapparat sowie mit der Zungenmuskulatur lassen erahnen, wie heterogen die Abläufe betrachtet werden müssen. Bereits kleine Veränderungen in der Okklusion (Bisslage) können gravierende Folgen haben.

Therapie

Ist eine CMD diagnostiziert, erfolgt die Therapie in einem Team aus Spezialisten (Zahnarzt, Zahntechniker, Physiotherapeut, Osteopath, Schmerzmediziner, …). Nach der Analyse der Situation und daraus entstandener Schäden wird ein Therapieplan erstellt. Konsequent eingehalten, führt dieser zu einer Verbesserung und Heilung der Situation. Es erfolgt eine ganzheitlich-funktionell orientierte Wiederherstellung des Kausystems.

AVOSAX: Vorsorge

Bei jeder Zahnbehandlung müssen Bisslage bedacht und Fehlfunktionen ausgeschlossen werden. Daher registriert der Zahnarzt vor der Herstellung eines Zahnersatzes die Bisslage; idealerweise mit dem AVOSAX-System. Anhand dieser Bissregistrierung bringt der Zahntechniker das Ober- und Unterkiefer-Gipsmodell im Labor zueinander und erstellt dann den funktionierenden Zahnersatz. Um die Bewegungen der Kiefergelenke fixieren und für den Zahntechniker „speichern“ zu können, ist das innovative AVOSAX-System eine wertvolle Bereicherung. Mit diesem System können die individuellen Kiefergelenkbewegungen 1:1 bestimmt und auf den neuen Zahnersatz übertragen werden.

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