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Der sichere Weg zur prothetischen Restauration

Schätzungen zufolge leiden zirka 60 Prozent der Deutschen unter einer CMD. Neben pathologischen Veränderungen können die Dysfunktionen der Kiefergelenke von Zahnersatz ausgelöst werden – von Zahnersatz, der die biomechanischen Parameter des Kauapparates nicht patientenindividuell abbildet. Hier gewinnt die Bestimmung der Kieferrelation eine hohe Bedeutung.

Kieferrelationsbestimmung und Muskulatur

Bis heute gibt es keine allgemein akzeptierte Methode der Kieferrelationsbestimmung. Oft steht die sagittale und transversale Einstellung des Unterkiefers im Fokus. Über die dritte Ebene – die Vertikale – sind nur wenige objektive Einblicke bekannt. Auch die Rolle der Muskulatur und der nervalen Steuerung blieb bislang häufig unterbewertet. Dabei besagten wissenschaftliche Untersuchungen schon in den 1980-er Jahren (Arbeitsgruppe der Poliklinik für prothetische Stomatologie der Universität Leipzig), dass den neuromuskulären Komponenten im orofazialen System höchste Priorität zuerkannt werden muss. Die Leistungsfähigkeit (Kauakt) und die Sensibilität werden über das neuromuskuläre System vermittelt.

Die vielen Dimensionen des Kiefergelenks

Das Kiefergelenk ist ein vielschichtiges System. Die Gelenke bewegen sich um vertikale, transversale und sagittale Achsen. Der Unterkiefer führt Bewegungen nach anterior, posterior und lateral aus und rotiert zusätzlich noch. Konventionelle Artikulatoren gestatten es nach umfassender Diagnostik, statische sowie dynamische Vorgänge bis zu einem gewissen Grad wiedergeben zu können. Die meisten Analyseverfahren geraten jedoch aufgrund der Dreidimensionalität des Kiefergelenks an ihre Grenzen.

Mit Sicherheit mehr: AVOSAX

Dr. med. habil. Andreas Vogel stellte im Jahr 2013 das AVOSAX-System vor. Damit wird es erstmals möglich, die individuellen Kaubewegungen dreidimensional zu erfassen. Das Konzept basiert auf einer Kombination aus tierexperimentellen, exakt definierten Untersuchungsreihen und fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die AVOSAX-Übertragung der Kieferrelation beruht auf dem Prinzip eines Pantografen, der die Bewegungsbahnen beschreibt und in individuellen Gelenkboxen hinterlegt. Die Forderung nach einer verlustfreien Integration und Transformation klinischer Parameter in einem Messsystem wird mit AVOSAX bestens erfüllt.

HINWEIS: Im Fachjournal Dentallabor (4/2016) ist ein ausführlicher Artikel mit interessanten Hintergrundinformationen publiziert. Download

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